Light in Africa,
Deutschland e.V.

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"Light in Africa", wie es sich bis heute entwickelt hat

Bald wuchs die Zahl der Kinder an und aus Mama Lynn wurde rasch Mutter von 30 Kindern im "Sonu-Childrens-Home".

Es ist schwer vorstellbar, dass die gesamten Arbeitsschritte, die bei der täglichen Erziehung und Pflege anfallen von nur einer Person und ohne Elektrizität und fließendes Wasser verrichtet werden können.

Windeln und Kleider müssen von Hand gewaschen werden, Wasser muß vom Fluß zum Center getragen werden.

Enorme Mengen an Lebensmitteln müssen zu Fuß auf dem Markt gekauft und dann (zunächst noch) auf offenem Feuer gekocht werden.

Die Babies und Kinder brauchen Betreung, Fürsorge und später auch Schulbildung...aber vor allem eine dicke Portion an Zuneigung und Liebe, da die meisten aufgrund tragischer Schicksalsschläge ihren Weg ins Center (Sonu-Childrens-Home) gefunden haben.

Um all dieser Arbeit gerecht zu werden, stieg mit der Anzahl der Kinder auch die Zahl der Mitarbeiter stetig an.

Heute ist Mama Lynn, wie sie selber sagt, "stolze Mutter" von 130 Babies, Kindern und Jugendlichen und beschäftigt über 40 Mitarbeiter.

Zudem erfährt Mama Lynn tatkräftige Unterstützung durch ihre eigene Familie.

Seit Anfang 2002 lebt auch ihre Tochter Laura mit ihren drei Kindern (damals 14, 8 und 3 Jahre) in Tansania und hat ihr Leben dem Kinderheim gewidmet.

Ihrer Energie und ihrem Ideenreichtum ist es zu verdanken, dass neue Projekte, wie z.B. die center-interne Schule oder auch ein Programm zur Unterstützung behinderter Kinder und deren Familien, aufgebaut wurden und bis heute große Erfolge erzielen.

Gegen Ende des Jahres 2002 schloß sich dann auch Mama Lynns Sohn Marcus "Light in Africa" an und übernimmt seither vor allem die Aufgaben in der Landwirtschaft.

Mittlerweile hat Marcus in Tansania auch eine eigene Familie gegründet und arbeitet jetzt zusammen mit seiner Frau für "LIA".

Seit Anfang des Jahres 2003 befindet sich das Kinderheim in Boma.

Boma liegt nahe der Hauptverkehrsstraße zwischen Moshi und Arusha und bedeutet allein schon durch die bessere Erreichbarkeit eine enorme Erleichterung für Mama Lynn und ihre Mitarbeiter, wie z.B. bei Verrichtungen des täglichen Lebens.

Ein weiterer Vorteil ist die (zumindest meist) vorhandene Elektrizität und fließendes Wasser.

Auch hat sich die Anzahl der Häuser verdreifacht und so sind heute die verschiedenen Altersgruppen der Kinder auf drei Häuser aufgeteilt und werden dort individuell betreut.

Die neuen Häuser bieten sogar noch Platz für Besucher und Volunteers aus der ganzen Welt.

Neben dem eigentlichen Kinderheim begleitet, engagiert und unterstützt "LIA" zusammengefasst noch folgende Projekte:

LIA ist heute eine anerkannte NGO ( Non-Government-Organisation), d.h. es ist weder eine staatliche, noch kirchliche Institution, obgleich Mama Lynn und ihre Familie sehr stark mit dem christlichen Glauben verbunden sind.

Dennoch werden alle um Hilfe suchenden Menschen gleich behandelt, egal welcher Religion oder Ethnie sie angehören, ob HIV negativ oder positiv.

LIA finanziert sich allein aus Spenden und dem selbstlosen Engagement von Mama Lynn und ihrer Familie.

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